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Kunst

&

Handwerk

What is arts and crafts in the SCA?

With us, arts and crafts or arts and sciences (A&S for short) can be almost anything, in a wide variety of forms. Be it cooking a large banquet for many hungry mouths in a modern kitchen or smaller and nicer in your own camp over an open fire. Not only based on historical cookbooks, but also based on sources that are not so well known, such as late Roman or Middle Eastern cuisine. Embroidery, sewing, wood and leather work are widespread in the Middle Ages scene, in addition to which one can also find armaments construction, tent production, stone carving as well as a large proportion of illumination and calligraphy, the latter mostly serving to honor members have made a contribution to the community.

In the SCA you can also find people who deal with herbalism, pharmacy, the manufacture of inks or even cosmetics of the past. You can also find the different entry levels. From the beginner who sews the first tunic on his grandma's simple sewing machine to the hand-sewn and embroidered Renaissance dress in which an unaffordable amount of work is involved. Getting on with it and trying it out is a top priority at SCA. Mutual support and learning from one another are the cornerstones of A&S. And all of this worldwide. For example, an international group of SCA players is working on the processing of Renaissance sources of courtly dances from various European countries. Musically, too, a relaxed audience around the campfire is ideally suited to achieve your own security in the performance, which sometimes even find recognition outside of the SCA. Take the Canadian songwriter as an exampleHeather Dale , whose concerts have already taken place in Germany.

Approach

The approach for A&S in SCA is very open and pragmatic. Errors in research and execution of projects are not condemned, rather friendly suggestions for corrections are made, after all, despite errors, time and energy was invested in the project. This motivation leads to sometimes astonishing careers, which often end with outstanding performance and expertise. As an organization, the SCA is very open to creative anachronism in terms of new approaches. That doesn't mean inventing history, but you can still experiment, play, fake in your own environment. The SCA does not have to “sell” the Middle Ages to paying guests, but objects labeled as authentic should also be appropriately documented.

Hands on

Almost every SCA member deals with something that could be summarized under the heading of arts and crafts. Of course, that doesn't mean that everyone is good at it. The decisive factor is hands on , dealing with a thing without the pressure of an absolutely historically correct representation or production. The aspiration to create better and better results usually comes naturally. So-called classes, i.e. lessons that are offered at events, open up new paths and skills, but also just seeing what others are doing awakens the ambition in many to embellish their equipment and also their tent camp and to try out new things. And last but not least, it is precisely the wrong ways that create a deep understanding. Not only for the “how?” But also for the “why?”.

Was ist Kunst und Handwerk in der SCA?

Kunst und Handwerk oder auch Künste und Wissenschaften (engl. Arts & Science, kurz A&S) kann bei uns fast alles sein, in verschiedensten Ausprägungen. Sei es das Kochen eines großen Banketts für viele hungrige Mäuler in einer modernen Küche oder kleiner und schöner im eigenen Lager über offenem Feuer. Das ganze nicht nur nach historischen Kochbüchern, sondern auch nach nicht so bekannten Quellen, wie spätrömische oder nahöstliche Küche. Sticken, Nähen, Holz- und Lederarbeiten sind in der Mittelalterszene weit verbreitet, daneben findet man in der SCA auch den Rüstungsbau, Zeltherstellung, Steinmetzarbeiten sowie einen großen Anteil an Illumination und Kalligraphie, wobei die Werke des letzteren zu meist der Auszeichnung von Mitgliedern dienen die sich um die Gemeinschaft verdient gemacht haben.

In der SCA findet man auch Leute die sich mit Kräuterkunde, Pharmazie, der Herstellung von Tinten oder gar Kosmetika der Vergangenheit beschäftgigen. Ebenso findet man die unterschiedlichen Einstiegslevel. Vom Anfänger der sich die erste Tunika an der einfachen Nähmaschine seiner Oma näht bis hin zum handgenähten und -bestickten Renaissancekleid in dem unbezahlbar viel Arbeit steckt. Das Handanlegen und ausprobieren steht in der SCA ganz oben. Das gegenseitige Unterstützen und von einander lernen sind die Grundpfeiler im Bereich A&S. Und das ganze weltweit. So beschäftigt sich etwa eine internationale Gruppe von SCAlern mit der Aufarbeitung von Renaissance-Quellen höfischer Tänze aus verschiedenen europäischen Ländern. Auch musikalisch ist ein lockeres Publikum am Lagerfeuer hervorragend geeignet eigene Sicherheit in der Darbietung zu erlangen, die manchmal sogar außerhalb der SCA Anerkennung finden. Als Beispiel sei hier die kanadische Songwriterin Heather Dale genannt, deren Konzerte auch schon in Deutschland stattfanden.

Herangehensweise

Der Ansatz für A&S in der SCA ist sehr offen und pragmatisch. Fehler in der Recherche und Ausführung von Projekten werden nicht verdammt, sondern es werden eher freundliche Korrekturvorschläge gemacht, immerhin wurde trotz Fehlern Zeit und Energie ins Projekt gesteckt. Diese Motivation führt zu teilweise erstaunlichen Werdegängen, an deren Ende nicht selten herrausragende Leistungen und Expertise stehen. Die SCA ist als Gesellschaft für kreativen Anachronismus in Hinsicht neuer Herangehensweisen sehr offen. Das bedeutet aber nicht Historie zu erfinden, dennoch kann man im eigenen Umfeld experimentieren, spielen, faken. Die SCA muss kein Mittelalter an zahlende Gäste “verkaufen”, dennoch sollen als authentisch gekennzeichnete Gegenstände auch entsprechend dokumentiert sein.

Anpacken

Nahezu jeder SCAler beschäftigt sich mit etwas dass man unter dem Oberbegriff Kunst und Handwerk zusammenfassen könnte. Natürlich bedeutet das noch lange nicht dass auch jeder gut darin ist. Entscheidend ist das Hands On, das Beschäftigen mit einer Sache ohne den Druck einer absolut historisch korrekten Darstellung oder Herstellung. Der Anspruch immer bessere Ergebnisse zu schaffen kommt in der Regel von ganz allein. Sogenannte Classes, also Unterrichtsstunden die auf Veranstaltungen angeboten werden, eröffnen hier neue Wege und Fertigkeiten, aber auch das bloße Sehen was andere so machen weckt in vielen den Ehrgeiz ihre Ausstattung und auch ihr Zeltlager zu verschönern und neues auszuprobieren. Und nicht zuletzt sind gerade die Irrwege die ein tiefes Verständnis schaffen. Nicht nur für das “Wie?”, sondern auch für das “Warum?”.

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